Infrarotbestrahlung

Die Infrarotbestrahlung führt sowohl zu einer oberflächlichen als auch zu einer tieferen Erwärmung und dient in der Regel der Vorbereitung einer Massage oder einer physiotherapeutischen Anwendung bei einem breiten Spektrum orthopädisch-traumatologischer Erkrankungen.
Die Infrarotstrahlung wird an der Körperoberfläche absorbiert. Eine Erwärmung tiefer gelegener Strukturen findet vorwiegend durch Wärmeleitung statt. Die in der Haut befindlichen Rezeptoren werden angeregt, und es kommt zur Aktivierung der Blutmikrozirkulation und lokaler schmerzstillender Wirkung. Empfohlen ist die Infrarotbestrahlung insbesondere bei muskulären Verspannungen oder Myogelosen oder Lumbago, wird aber auch bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats im chronischen Stadium als angenehm empfunden, z. B. bei Arthrosen (Arthrose der Hand- und Fingergelenke, Arthrose des Kniegelenks, Arthrose des Hüftgelenks) und bei Wirbelsäulenerkrankungen wie Bechterew-Krankheit.
Bei psychosomatischen Erkrankungen und Nervosität kann eine Wärmetherapie einen entspannenden und beruhigenden Effekt haben.

 

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